Mittwoch , 26 November 2014
Neuigkeiten

Urlaub gefällig?

Schön, dass Sie sich für unsere Angebote interessieren - aber wohlmöglich liegt Ihnen ja zu Beginn eine Frage am Herzen? Fangen wir doch einmal vorne an: Was ist eigentlich eine solche Vergünstigung im Wesentlichen? Klar, die Geschichte ist am Anfang vielleicht folgendermaßen: Wenn man mal nicht weiß, was man jemandem schenken soll, greifen viele zu einem Geschenkgutschein. Der Beschenkte freut sich (hoffentlich) darüber. Doch was verschenkt man da eigentlich genau? Rechtlich gesehen ist jeder Gutschein zunächst eine Urkunde und kann als eine Art Wertpapier verstanden werden, das Geld als Zahlungsmittel im geschäftlichen Verkehr zwischen Händler und Privatkunden ersetzt.



Mal rein definitorisch betrachtet

Mit dem Schein ist der Anspruch auf eine bestimmte Leistung verbunden und dokumentiert. Dabei kann es sich um Waren- oder Dienstleistungen ggf. auch Ermäßigung bzw. Verrechnungen handeln, je nachdem was eben auf dem ausgewiesenen Dokument steht. Der Gutschein und die mit ihm verbundene Verpflichtung werden erst dann gültig, wenn er schriftlich an den Erwerber ausgegeben wird. Derjenige, der einen solchen ausstellt und aushändigt, muss die damit versprochene Leistung erbringen. Das kann sich auf ein einzelnes Geschäft beziehen, bei Ketten sind das dementsprechend andere Filialen. Der Inhaber des Vouchers, der nicht unbedingt auch der Erwerber sein muss, kann dann von dem Aussteller mit der Vorlage des Scheins die versprochene Leistung einfordern. In der Regel sind jene Vergünstigungen nicht endlos gültig; sie verjähren allgemeinhin nach etwa drei Jahren nach der Ausstellung. Auch kann der Aussteller eine seinem Geschäftszweig angemessene Frist nennen. Einen Rechtsanspruch auf Auszahlung hat der Inhaber eines Gutscheins in der Regel übrigens nicht. Es obliegt der Kulanz des Ausstellers, einen Gutschein in bar auszuzahlen. Sollte jener doch mal abgelaufen sein ist das bezahlte Geld nicht unbedingt verloren. Man kann es vom Aussteller zurückfordern, der einen Teil für den entgangenen Gewinn einbehalten darf.



Unser Tipp: Im Zweifel recherchieren Sie bei Verbraucherforen nach Kundenerfahrungen

Doch das sollten Sie sich im Detail auch immer wieder in den jeweiligen Geschäftsbedingungen des Anbieters durchlesen; im Großen und Ganzen kann man schon sagen: Wenn Sie sich einmal ganz unsicher sein sollten, recherchieren Sie doch einfach mal zu dem jeweiligen Suchbegriff im Internet oder befragen Sie Verbraucherforen nach Kundenerfahrungen.